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Die Geschichte des Vo Lam Kung Fu  Vo Lam - Kung Fu hat eine tausendjährige Geschichte. Sie kann bis auf den legendären Gründer des ersten Shaolin Tempels in der chinesischen Provinz Henan zurückverfolgt werden, den indischen Priester Bo de dat ma. Dieser Mönch kam 495 n. Chr. nach China und bekleidete das Amt des ersten Oberbonzen (= Oberhäupter sowohl in der Kampfkunst als auch in der Philosophie). Seine Nachfolger brachten schon sehr früh seine Lehren nach Vietnam.
Die Kampfkunst der Mönche wurde durch viele Generationen buddhistischer Oberbonzen weiterentwickelt und geprägt, welche zum einen seine Tradition erhalten, als auch seine Schwächen ausgemerzt haben. Somit begann eine Verschmelzung der Philosophie des Zen Buddhismus und der Kampfkunst. Über die Jahre hinweg entstand somit eine landestypische Form. Der Mönch Ty Ni Da Luu Chi (geb. 594 n. Chr.), gefolgt von Than Bien (geb. 629) und Phap Hien (geb. 689) werden als die Begründer dieser Tradition angesehen.
Der Name VO LAM kann als "Im Einklang mit der Natur trainieren." wieder gegeben werden. Das Wort "VO" bedeutet wörtlich übersetzt - Kampfkunst, "LAM" hingegen - Urwald - (Natur in ihrer ursprünglichsten Form). Der Begriff Kung Fu steht in Asien im allgemeinen nicht für eine bestimmte Richtung der Kampfkünste, wie es bei uns meistens fehlinterpretiert wird, er bedeutet schlichtweg "sich üben" und wird mit fast allen Dingen in Zusammenhang gebracht. Somit spielt es auch heute noch eine herausragende Rolle im täglichen Leben der Leute, die es betreiben. VO Lam Kung Fu stellt eine Möglichkeit dar, um Körper und Geist gesund zu erhalten, damit der Mensch geistige Reife und körperliche Fitness erlangt. Die soll ein Leben im Einklang mit der Natur ermöglichen, gemäß der Lehre des Laotse: Der Mensch richtet sich nach der Erde Die Erde richtet sich nach dem Himmel Der Himmel richtet sich nach dem Sinn Der Sinn richtet sich nach der Natur Demzufolge handelt es sich bei der Regensburger Schule nicht um eine Schmiede für Straßenschläger. Ganz im Gegenteil, Aggressivität ist hier vollkommen fehl am Platz. Vo Lam Kung Fu ist ein Übungssystem zur Gesunderhaltung von Körper und Geist. Gelassenheit und Trainingsfleiß sind die Voraussetzungen für das Erlernen der Kampftechniken und der Selbstverteidigung. Das Gegenüber ist stets ein Partner, kein Feind. Über die Jahre wird so das Kung Fu zu einem echten Lebensinhalt, der Selbstvertrauen, Stärke, Gesundheit und Freude schenkt, nicht zu einem Instrument um andere zu bekämpfen. Das Training beginnt mit dem üben und einstudieren der Grundtechniken für Stand, Arm und Beintechniken. Ein weiterer Bestandteil des Trainings sind die so genannten Schattenboxen. Das sind festgelegte Abfolgen von Bewegungen der Grundtechniken. Auch bei den Schattenboxen gibt es Grundformen und fortgeschrittene Formen. Es gibt wohl unzählig viele, teilweise uralte Schattenboxen. Fortgeschrittene üben auch mit den verschiedensten Waffen wie Säbel, Doppelschwert, Messer, Langstock, Mondsichel, usw.Weitere Bestandteile des Training sind das Partnertraining, also das gemeinsame einüben der Kampftechniken mit dem Partner, Dehnungs- und Kräftigungsübungen für die vielen Schläge, Stöße und teilweise spektakulären Tritte und vieles mehr. Wer sich weiterentwickeln und Meisterleistungen der Shaolin ("externer" Stil mit Schwerpunkt auf dem physischen Training) oder Wudang ("interner" Stil mit Schwerpunkt auf der Entwicklung der inneren Kraft) bewältigen will, ist bei Meister Minh ebenfalls am richtigen Platz. Mit Konzentration, Ausdauer und tiefer innerer Ruhe lassen sich Qi Gong-Techniken wie eine Speerspitze an die Kehle pressen, extreme Bruchtests und Abhärtungsmethoden z.B. auf dem Nagelbrett und vieles mehr erlernen. Aller Anfang birgt eine große Chance in sich! Anfangs wird man im Kung Fu Training nicht nur schwitzen, sondern auch am nächsten Tag mit Muskelkater in den Beinen und Armen aufwachen. Doch man wird sich gut fühlen und bald eine enorme Verbesserung der Leistungsfähigkeit feststellen.
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