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Kung Fu für Kinder

 

Es gibt wohl kaum eine Sportart, die so viele Bewegungsformen kennt wie das Kung Fu. Der ganze Körper kommt zum Einsatz, Arme und Beine werden gleichermaßen geschult. Die Muskulatur, Bänder und Sehnen werden sowohl gekräftigt als auch gedehnt. Schnelle und langsame, harte und weiche Techniken werden geübt. Das Erlernen der Kampfkunst ist eine hervorragende Methode zur Schulung von Aufmerksamkeit, Konzentration und Merkfähigkeit, da nicht nur einzelne Techniken sondern auch zusammenhängende Bewegungsabläufe, sogenannte Schattenboxen, erlernt werden. Diese Schattenboxen werde alleine, aber auch zusammen mit einem Partner, als Duellform, geübt. Das Gegenüber ist dabei immer ein Patner,ein Freund und kein Feind, denn nur in zusammen Arbeit lässt sich Kung Fu richtig erlernen. Somit erlangen die Kinder Vertrauen in ihre eigenen Fähigkeiten und üben den respektvollen Umgang mit anderen.

 


 

Besonders reizvoll für den Nachwuchs ist die Tatsache, daß viele Kung Fu - Bewegungen aus Beobachtungen aus der Tierwelt entstanden sind - rasche, harte Bewegungen z.B. vom Tiger oder Bären - weiche, geschmeidige Bewegungen z.B. von der Schlange oder dem Kranich. So ist zum Beispiel ein genaues, aufmerksames beobachten der Umwelt Teil einer Kung Fu Ausbildung.

 




Häufig wird die Frage gestellt ab wann ein Kind mit dem Training beginnen kann? Es gibt keine pauschale Antwort, denn jeder hat unterschiedliche Voraussetzungen, es gab schon Kinder, die mit nur 3 Jahren sehr gut trainieren konnten. Doch erfahrungsgemäß ist wohl das Alter zwischen fünf und sechs Jahren zu empfehlen, wobei auch hier gilt: probieren geht über studieren und wenn die Lust und der Wille vorhanden sind kann man auch gerne früher mit dem Training beginnen.